Mikroformate-Tutorial von Stefan Münz

In seinem neuen Weblog Webkompetenz hat Stefan Münz eine neunteilige Artikelreihe zum Thema Microformats veröffentlicht. Gerichtet ist das Tutorial an jenes Publikum, das zwar schon Basiskenntnisse etwa in HTML oder JavaScript mitbringt, aber erst zögernd beginnt, sich mit den neueren Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Das Tutorial ist auch als 25-seitiges PDF-Dokument verfügbar. Statt viel Lärm um Nichts erläutert dieses die Grundlagen von Mikroformaten und stellt die wichtigsten Formate mit Beispielen vor.

Zwar müssen Webautoren momentan »in Vorleistung gehen«, wenn sie Mikroformate einsetzen, denn die Mikroformate-Killeranwendung, die diesem einfachen semantischen Web zum Durchbruch verhälfe, existiert noch nicht. Dennoch bewegen sich Mikroformate langsam aus der Nische heraus und werden bald hoffentlich nicht nur von Autoren in ihre Dokumente integriert, sondern auch auf breiterer Ebene z.B. von Suchmaschinen und anderen Tools unterstützt und ausgewertet. Klar ist, dass Mikroformate eine »Work in Progress« sind und die Mikroformate-Bewegung ihre Spezifikationen, Praktiken und Dokumentationen weiterentwickeln wird.

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die bisher vorhandenen (X)HTML-Standards erlauben minimale semantische Annotationen durch die Attribute class, rel und rev.Mikroformate sind: Eine Methode über Daten nachzudenken, Designprinzipien für Formate.

  2. Die bisher vorhandenen (X)HTML-Standards erlauben minimale semantische Annotationen durch die Attribute class, rel und rev.Mikroformate sind: Eine Methode über Daten nachzudenken, Designprinzipien für Formate.

  3. Mittlerweile gibt es Mikroformate zur Auszeichnung von Veranstaltungen, Kontaktinformationen, sozialen Beziehungen, Lizenzbestimmungen, Lesezeichen und viele mehr.

  4. in besonderer Beziehung zu XHTML. Man nennt sie auch Real World Semantics (Semantik des wirklichen Lebens), Lowercase Semantic Web (Kleingeschriebenes semantisches Web) und Lossless XHTML (Verlustloses XHTML).

  5. Die bisher vorhandenen (X)HTML-Standards erlauben minimale semantische Annotationen durch die Attribute class, rel und rev.Mikroformate sind: Eine Methode über Daten nachzudenken, Designprinzipien für Formate.

  6. mikroformate haben auf jeden fall großes potential.
    die killerapplikation wird sicherlich noch auf sich warten lassen, wenn es mit der öffentlichkeitsarbeit so schleppend voran geht. abgesehen von ein paar idealisten ist kaum jemand zum einsatz von mirkoformaten zu begeistern. was wiederum daran liegt, dass es keine anständige applikation (z.b. suchmaschinen) gibt, die mirkoformate auswerten.
    henne – huhn problem. zu schade.

    bis mikroformate wirklich verwendet werden, ist vermutlich sogar RDF schon fertig gestellt… 😉

  7. Jetzt freue ich mich schon über Trackbacks von SELFHTML – so schnell kann sich das Web-Leben ändern 😉

    Die Killer-Applikation für Mikroformate gibt es in der Tat noch nicht. Aber wer sich die im Tutorial genannte Firefox-Extension installiert und dann mal eine Seite wie http://molily.de/sterne/tourtermine besucht, kann zumindest erahnen, was da noch kommen mag… 🙂