Neuer Artikel: Coping With Scoping (deutsche Übersetzung)

Den meisten Perl‐Anfängern, aber auch so manchem fortgeschrittenen Programmierer bereitet das auf den ersten Blick chaotische Variablenkonzept von Perl Schwierigkeiten. Bereits im Winter 1998 veröffentlichte Mark Jason Dominus zu diesem Thema ein Tutorial unter dem Namen „Coping With Scoping“. Dieser Artikel, der seinerzeit in The Perl Journal veröffentlicht wurde, gehört zum Besten und Verständlichsten, was zu dem Komplex je geschrieben wurde und hat auch fast 10 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts an Aktualität eingebüßt.

Ich habe mir die Arbeit gemacht, den Artikel ins Deutsche zu übertragen, die Übersetzung ist ab sofort als Featureartikel Coping With Scoping (deutsche Übersetzung) verfügbar.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Christoph,

    erstmal danke für das Lob. Sicher gibt es noch eine ganze Menge mehr Artikel, die man übersetzen könnte (schau Dich nur mal auf den in der Ankündigung verlinkten Seiten von Mark Jason Dominus um), allerdings halte ich das Verständnis des Variablenkonzepts von Perl für essentiell wichtig, sodass mein Anliegen war, dazu etwas in SELFHTML zu sagen. Und da ich es nicht besser kann als MJD, lag es nahe, seinen ausgezeichneten Artikel schlicht ins Deutsche zu übertragen.

    Was die Dokumentation SELFHTML angeht, stimme ich Dir durchaus zu, dass das Variablenkonzept nicht allzu glücklich dargestellt ist. Allerdings würde es den Leser förmlich erschlagen, wenn man den Artikel als Bestandteil in die Doku aufnehmen würde, weshalb er Featureartikel geworden ist. Wie sich in dieser Hinsicht die Doku verändern wird, vermag ich nicht zu sagen.

  2. hallo Torsten,

    ich kannte den Artikel schon lange, hatte mir aber immer nur einmal den einen oder anderen Satz daraus übersetzt, der mir gar zu unverständlich erschien. Tatsächlich steht eine „Gesamtübersetzung“ (neben etlichen anderen Artikeln) schon seit Jahren auf meiner privaten todo‐Liste.
    Da warst du nun schneller. Es wirkt zugleich auf mich so, daß ich meine „todo“-Liste doch mal abarbeiten sollte. Schließlich ist auch mein inzwischen nicht mehr ganz aktueller Apache‐Artikel mal aus einer Übersetzung der Kommentare entstanden.

    Es ist gewiß schwierig, zu entscheiden, ob und wann die Übersetzung eines Artikels zu irgendeinem relevanten Thema wirklich so wichtig ist, daß man sie in die Feature‐Artikel einreihen kann. Die mögliche „Auswahl“ ist schlichtweg zu groß. Aber dann muß halt einer irgendwo anfangen. Und wir anderen werden uns erstaunt die Augen reiben und applaudieren: ja, genau _das_ war jetzt grade wichtig.

    Und dann werden „wir“ (wer wäre das jetzt eigentlich?) uns dransetzen und in nächster Zeit die Redaktion mit Unmengen Übersetzungen eventuell wichtiger Artikel überschwemmen. *g*

    Aber ernsthaft: ich habe selbstverständlich das Original verglichen und nachgeschaut, ob ich es denn besser hätte machen können. Und ich gebe zu: nein, ich hätte es nicht besser machen können, mal abgesehen von vielleicht zwei Kommas — und das ist so ziemlich das größte Lob, das ich aussprechen kann 😉

    Wieviel davon wird denn in das Perl‐Kapitel künftiger neuer SELFHTML‐Versionen einfließen? Die bisher enthaltenen Erläuterungen sind gegenüber deiner Übersetzungsarbeit ganz einfach nur „blaß“. Was uns übrigens in der Redakion schon ein Weilchen bekannt war.