Hallo
Mit den aktuellen Copiloten verwenden wir LLMs, um eigentlich exakte Aufgaben zu lösen. Wir hatten im Büro gestern noch eine Präsenation zum Thema Copilot, und die Referenten betonten immer wieder: wenn Sie Copilot-Code übernehmen und einchecken, dann ist das IHR CODE, nicht der des Copiloten. SIE sind verantwortlich dafür. Also anaysieren Sie, was der Copilot angerichtet hat, und checken Sie nichts ein, was Sie nicht verstehen.
Oh oh, mit „checken Sie nichts ein, was Sie nicht verstehen“ sind die meisten Anwender raus, primär, weil sie schon das nicht verstehen (können|wollen).
Allerdings hat der Referent es auch geschaft, mit einem monströs großen Prompt ein Programm zur Darstellung von Wetterinformationen generieren zu lassen. Ich glaube, da hätte ich lieber das Programm von Hand erstellt als diesen Prompt zu verfassen – denn der war niemals im ersten Anlauf perfekt.
Ich benutze LLMs nur sehr selten. Ein geübter Promt-Formulierer bin ich damit ganz gewiss nicht. Aber für das Konzipieren von Programmieraufgaben und gelegentlich für Code-Vorschläge, die definitiv überarbeitet werden müssen, taugt das schon.
Zu allem Überfluss benutze ich die LLMs lokal auf dem Notebook, was dazu führt, dass ich, bis die Antwort vollständig ist, nach der Eingabe meiner Anfrage pinkeln gehen, Kaffee kochen und trinken, Wäsche aufhängen und mich am Hintern kratzen kann (eins nach dem Anderen). Im Durchschnitt kommt alle circa eineinhalb Sekunden ein neues Wort und wenn der Automat meint, etwas wortreich ausführen zu müssen, kann ich mir in der Zwischenzeit (gefühlt) noch den einen oder anderen Podcast zu Gemüte führen. 😄
Tschö, Auge
„Habe ich mir das nur eingebildet, oder kann der kleine Hund wirklich sprechen?“ fragte Schnapper. „Er behauptet, nicht dazu imstande zu sein“ erwiderte Victor. Schnapper zögerte (…) „Nun …“ sagte er schließlich, „ich schätze, er muss es am besten wissen.“ Terry Prattchett, Voll im Bilde