21 Kommentare

Computer können rechnen, aber …

Jeder redet von KI – aber wie funktioniert das wirklich? In einer Serie versuchen wir zu erklären, wie LLMs funktionieren, wie man sie nutzen kann und welche Risiken es gibt.

  1. Computer können rechnen, aber …
    Wie funktionieren eigentlich LLMs (Large Language Models)?
  2. Warum sagt die KI so gerne „Ja“?
    Wenn ein Chatbot lieber zustimmt, als zu widersprechen
  3. Vibe-Coding – Wenn die KI für dich programmiert

In den 1950er- und 1960er-Jahren schien eines ziemlich klar zu sein:

Computer können schnell rechnen. Von Sprache verstehen sie nichts.

Computer waren Rechenmaschinen. Sie konnten Zahlen addieren, Raketenbahnen berechnen und Volkszählungen auswerten.

Während des Kalten Krieges träumte man davon, russische Texte mit Wortlisten automatisch ins Englische zu übersetzen.
Die berühmte Anekdote, dass der Bibelvers „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ nach einer Übersetzung ins Russische und zurück ins Englische zu „Der Wodka ist gut, aber das Fleisch ist verdorben.“ wurde, ist so wohl nie passiert. [1] Sie bringt aber ein echtes Problem der damaligen Computerlinguistik ziemlich gut auf den Punkt: Ein Computer kann Wörter übersetzen. Aber woher soll er wissen, was sie in diesem Zusammenhang bedeuten? Auch idiomatische Redewendungen wie „Aus den Augen, aus dem Sinn“ sind für eine Maschine eine Zumutung.

1966 kam der ALPAC-Bericht [2] in den USA zu einem ernüchternden Ergebnis: Die automatische Übersetzung funktionierte längst nicht so gut wie erhofft. Weitere Forschungen schienen sinnlos und wurden eingestellt.

Vor allem fehlte den Computern etwas, das Menschen ganz selbstverständlich einsetzen:

Kontext: Von Wörterbüchern zu Sprachmodellen

Ein Mensch weiß, dass eine „Bank“ ein Geldinstitut oder eine Sitzgelegenheit sein kann. Er erkennt normalerweise aus dem Zusammenhang, welche Bedeutung gemeint ist. Ein Computer hatte damals dagegen vor allem Regeln, Wörterbücher und jede Menge guten Willen. Die Folge: Die Erwartungen sanken – und mit ihnen die Forschungsgelder für maschinelle Übersetzung. Die Vorstellung, dass Computer Sprache wirklich verstehen könnten, schien damit für längere Zeit ziemlich weit entfernt.

Und dann kamen die Large Language Models. Und plötzlich machte die Maschine etwas, das frühere Computer nicht konnten: Sie konnte nicht nur Wörter verarbeiten, sondern verblüffend gut vorhersagen, welches Wort als Nächstes passen könnte.
Verstehen? Das ist eine andere Frage.

Wie funktioniert ein LLM?

Ein Large Language Model, kurz LLM, macht zunächst etwas erstaunlich Einfaches:

Es bekommt Text (den sogenannten prompt), zerlegt diesen in seine Bestandteile und berechnet, welches Token wahrscheinlich als Nächstes kommt.

Ein Token ist dabei nicht unbedingt ein ganzes Wort. Das kann ein Wort, ein Wortteil, ein Satzzeichen oder auch ein Leerzeichen sein.

Aus

„Der Hund liegt auf dem …“

könnte das Modell beispielsweise Wahrscheinlichkeiten berechnen:

nächstes Token Wahrscheinlichkeit
Teppich 32 %
Boden 21 %
Sofa 12 %
Rasen 5 %
Tisch 3 %
… …

Das Modell wählt daraus ein Token aus. Dieses wird an den Text angehängt. Dann berechnet es das nächste Token. Und so weiter.

Aus ein paar tausend solcher Entscheidungen kann schließlich eine erstaunlich lange Antwort entstehen.

Aber woher weiß es das alles?

Hier wird es interessant.

Ein LLM wird mit riesigen Mengen an Text trainiert. Dabei bekommt es immer wieder Aufgaben wie:

„Die Sonne scheint und der Himmel ist …“

Das letzte Wort wird entfernt. Das Modell soll es vorhersagen.

Am Anfang ist es darin natürlich miserabel. Aber beim Training werden die Milliarden von Zahlen, aus denen das neuronale Netz besteht, immer wieder ein kleines bisschen verändert.

Nach sehr vielen Wiederholungen entsteht etwas Erstaunliches:

„Die Sonne scheint und der Himmel ist …“

→ blau

aber:

„Der Sturm zieht auf und der Himmel ist …“

→ dunkel

Aber es lernt nicht nur einzelne Wortfolgen. Es entdeckt dabei statistische Zusammenhänge zwischen Wörtern, Satzstrukturen, Begriffen und ganzen Texten.

Der Transformer: Aufmerksamkeit als Herzstück

Moderne LLMs basieren auf einer Architektur namens Transformer.

Der wichtigste Bestandteil ist die sogenannte Attention. Sie ermöglicht dem Modell, beim Verarbeiten eines Satzes zu berücksichtigen, welche anderen Wörter für ein bestimmtes Wort besonders wichtig sind.

Das Modell kann die Beziehung zwischen den Wörtern berücksichtigen und dadurch erkennen, welche Interpretation wahrscheinlicher ist.

„Maria gab Anna das Buch, weil sie es für die Prüfung brauchte.“

Hier muss das Modell Beziehungen über mehrere Wörter hinweg berücksichtigen. Genau dabei ist Attention besonders nützlich.

„Die Bank am Fluss war leer, weil sie geschlossen hatte.“

Hier muss das Modell entscheiden, ob „Bank" eine Sitzbank oder ein Geldinstitut meint, und worauf sich „sie" bezieht. Über die Attention-Mechanik betrachtet das Modell dabei nicht nur benachbarte Wörter, sondern den gesamten Kontext gleichzeitig: „Fluss" spricht für die Sitzbank, „geschlossen" spricht eher für ein Geldinstitut. Das Modell gewichtet all diese Hinweise gegeneinander ab und wählt die wahrscheinlichste Interpretation.

Ein LLM ist im Kern also nichts anderes als eine extrem leistungsfähige Maschine zur Vorhersage des nächsten Tokens, trainiert an riesigen Mengen menschlichen Textes.

Halluzinationen: Wenn Plausibilität die Wahrheit ersetzt

Ein LLM bewertet nicht automatisch, ob eine Aussage wahr ist. Sein grundlegender Mechanismus ist die Vorhersage von Tokens. Deshalb kann eine sprachlich sehr plausible Antwort entstehen, obwohl die darin enthaltene Information falsch ist.

Bei einer Halluzination gibt ein LLM eine erfundene oder falsche Information mit großer Sicherheit als Antwort aus.[3]

Nutzer: „Die Bank am Fluss war leer, weil sie geschlossen hatte. Wann öffnet die Bank morgen wieder?“

Das Modell hat zunächst ein Problem: Welche Bank ist gemeint?

Ein vorsichtiges System sollte fragen:

„Welche Bank meinst du?“

Ein LLM kann aber durchaus einfach eine Interpretation wählen.

Nutzer: „Die Bank am Fluss ist morgen, am Tag der Deutschen Einheit, geöffnet. Weißt du, bis wann?“

Das Modell könnte darauf antworten:

„Ja, die Bank ist am 3. Oktober von 9 bis 16 Uhr geöffnet.“

Klingt prima. Ist aber möglicherweise komplett erfunden.

Bittet man ein Modell, eine wissenschaftliche Quelle für eine Behauptung zu nennen, erfindet es mitunter einen vollkommen plausibel klingenden Titel, echte Autorennamen und eine Jahreszahl – die Publikation existiert aber schlicht nicht. Das Modell „weiß" nicht, dass es lügt; es setzt lediglich fort, was in ähnlichen Kontexten typischerweise folgt, denn wissenschaftliche Behauptungen werden in Trainingsdaten fast immer mit Quellenangaben begleitet. Ein weiteres Beispiel sind biografische Details: Fragt man nach dem Lebenslauf einer weniger bekannten Person, kann das Modell Studienorte oder Berufsstationen erfinden, die zwar zum „Profil" einer solchen Person passen würden, aber nicht der Realität entsprechen.

Halluzinationen sind also kein Fehler im Sinne eines Bugs, sondern eine direkte Konsequenz davon, wie das Modell überhaupt funktioniert: Es optimiert auf sprachliche Wahrscheinlichkeit, nicht auf Faktentreue.

Warum Sprache klappt, Rechnen aber oft nicht

Hier liegt ein scheinbares Paradox: Warum verstehen LLMs komplexe sprachliche Zusammenhänge, scheitern aber manchmal an einer simplen Rechnung wie 47 × 89?

Der Grund liegt in ihrer Funktionsweise. Ein LLM ist auf Muster und Wahrscheinlichkeiten spezialisiert. Sprache besteht aus solchen Mustern – Mathematik dagegen verlangt exakte, schrittweise Berechnungen.

Zahlen werden wie Text in Tokens zerlegt. Das Modell erkennt zwar, wie eine Rechenaufgabe typischerweise aussieht, führt aber nicht automatisch die Rechnung wie ein Taschenrechner durch. Es erzeugt vielmehr eine wahrscheinliche Fortsetzung.

Bei „2 + 2“ klappt das problemlos – diese Kombination hat das Modell millionenfach gesehen. Bei „47 × 89“ muss es dagegen tatsächlich rechnen. Und genau das gehört nicht zu seinen eigentlichen Stärken.

Fazit

LLMs sind keine denkenden Wesen, sondern hochentwickelte statistische Mustererkenner, die durch die Transformer-Architektur gelernt haben, sprachlichen Kontext meisterhaft zu erfassen. Genau diese Stärke – die Vorhersage plausibler Fortsetzungen – ist zugleich die Ursache für Halluzinationen und die Schwäche bei exakten Berechnungen.

Wer diese Systeme sinnvoll nutzen will, sollte sie daher als brillante Sprachmaschinen verstehen, nicht als allwissende oder unfehlbare Rechner.

→ Teil 2: Warum sagt die KI so gerne „Ja“?
Wenn ein Chatbot lieber zustimmt, als zu widersprechen


  1. Hutchins, John. (1995). "The whisky was invisible", or Persistent myths of MT (web.archive.org) ↩︎

  2. AI-Winter (en.wikipedia.org) ↩︎

  3. Hallucination (artificial_intelligence) (en.wikipedia.org) ↩︎

eingeordnet unter:

veröffentlicht von Matthias Scharwies

  1. Hallo Matthias,

    „Die Bank am Fluss war leer, weil sie geschlossen hatte.“

    Die AI muss da noch viel mehr berücksichtigen. Wenn 3 Sätze vorher von Bettina Brühfix erzählt wurde, die im Park eine Wurstbude hat und deren Gäste ihr Streetfood gerne auf der Bank am Fluss verzehren, dann ist "sie" die Wurstbude…

    Ich habe aber auch schon Texte gesehen, die ich dreimal lesen musste, bis ich eine These hatte, worauf sich eine semantische Variable bezog.

    In der Wikipedia habe ich einen interessanten Artikel über solche Mehrdeutigkeiten gefunden.

    Rolf

    --
    sumpsi - posui - obstruxi
    1. Servus!

      „Die Bank am Fluss war leer, weil sie geschlossen hatte.“

      Die AI muss da noch viel mehr berücksichtigen. Wenn 3 Sätze vorher …

      Ja, ich hatte mir 800 Wörter als Ziel gesetzt, um den ersten Teil nicht zu lang und „zu wissenschaftlich“ werden zu lassen (der Wikipedia-Artikel dazu hat 5696 Wörter).
      Es sind doch 1200 Wörter (ca. 2,5 Din A4 Seiten / 6.3 Min Lesedauer) geworden.

      Ich werde den Link aber wohl als Fußnote aufnehmen.

      Herzliche Grüße
      Matthias Scharwies

  2. Hallo

    Jeder redet von KI – aber wie funktioniert das wirklich? In einer Serie versuchen wir zu erklären, wie LLMs funktionieren …

    Schön, wenn das mal inklusive der Fallstricke aufgedröselt wird. Leider ist die Tatsache, dass es bei LLMs nicht um die wahrheitsgemäße sondern um eine plausible Beantwortung von Fragen geht, immer noch viel zu wenig verbreitet.

    LLMs sind allerdings nur eine Teilmenge von dem, was KI/AI genannt wird. Sie sind aktuell der Teil, der den Diskurs bestimmt. Ich bitte aber darum, LLM und KI/AI nicht gleichzusetzen. Vor zehn Jahren waren es die neuronalen Netze, die Aufgaben automatisieren sollten und bei denen auch allenthalben von KI/AI die Rede war. Mit der Ein- und Ausgabe von (geschriebener) Sprache in einem Dialog mit der KI/AI war es damals noch nicht weit her. Und wer weiß schon, welche Sau in ein paar Jahren durch's Durf getrieben wird.

    Tschö, Auge

    --
    „Habe ich mir das nur eingebildet, oder kann der kleine Hund wirklich sprechen?“ fragte Schnapper. „Er behauptet, nicht dazu imstande zu sein“ erwiderte Victor. Schnapper zögerte (…) „Nun …“ sagte er schließlich, „ich schätze, er muss es am besten wissen.“ Terry Prattchett, Voll im Bilde
    1. Hallo Auge,

      das ist eigentlich ein sehr wichtiger Punkt. Mit den aktuellen Copiloten verwenden wir LLMs, um eigentlich exakte Aufgaben zu lösen. Wir hatten im Büro gestern noch eine Präsenation zum Thema Copilot, und die Referenten betonten immer wieder: wenn Sie Copilot-Code übernehmen und einchecken, dann ist das IHR CODE, nicht der des Copiloten. SIE sind verantwortlich dafür. Also anaysieren Sie, was der Copilot angerichtet hat, und checken Sie nichts ein, was Sie nicht verstehen.

      Allerdings hat der Referent es auch geschaft, mit einem monströs großen Prompt ein Programm zur Darstellung von Wetterinformationen generieren zu lassen. Ich glaube, da hätte ich lieber das Programm von Hand erstellt als diesen Prompt zu verfassen – denn der war niemals im ersten Anlauf perfekt.

      Rolf

      --
      sumpsi - posui - obstruxi
      1. Hallo

        Mit den aktuellen Copiloten verwenden wir LLMs, um eigentlich exakte Aufgaben zu lösen. Wir hatten im Büro gestern noch eine Präsenation zum Thema Copilot, und die Referenten betonten immer wieder: wenn Sie Copilot-Code übernehmen und einchecken, dann ist das IHR CODE, nicht der des Copiloten. SIE sind verantwortlich dafür. Also anaysieren Sie, was der Copilot angerichtet hat, und checken Sie nichts ein, was Sie nicht verstehen.

        Oh oh, mit „checken Sie nichts ein, was Sie nicht verstehen“ sind die meisten Anwender raus, primär, weil sie schon das nicht verstehen (können|wollen).

        Allerdings hat der Referent es auch geschaft, mit einem monströs großen Prompt ein Programm zur Darstellung von Wetterinformationen generieren zu lassen. Ich glaube, da hätte ich lieber das Programm von Hand erstellt als diesen Prompt zu verfassen – denn der war niemals im ersten Anlauf perfekt.

        Ich benutze LLMs nur sehr selten. Ein geübter Promt-Formulierer bin ich damit ganz gewiss nicht. Aber für das Konzipieren von Programmieraufgaben und gelegentlich für Code-Vorschläge, die definitiv überarbeitet werden müssen, taugt das schon.

        Zu allem Überfluss benutze ich die LLMs lokal auf dem Notebook, was dazu führt, dass ich, bis die Antwort vollständig ist, nach der Eingabe meiner Anfrage pinkeln gehen, Kaffee kochen und trinken, Wäsche aufhängen und mich am Hintern kratzen kann (eins nach dem Anderen). Im Durchschnitt kommt alle circa eineinhalb Sekunden ein neues Wort und wenn der Automat meint, etwas wortreich ausführen zu müssen, kann ich mir in der Zwischenzeit (gefühlt) noch den einen oder anderen Podcast zu Gemüte führen. 😄

        Tschö, Auge

        --
        „Habe ich mir das nur eingebildet, oder kann der kleine Hund wirklich sprechen?“ fragte Schnapper. „Er behauptet, nicht dazu imstande zu sein“ erwiderte Victor. Schnapper zögerte (…) „Nun …“ sagte er schließlich, „ich schätze, er muss es am besten wissen.“ Terry Prattchett, Voll im Bilde
        1. Hi there,

          Ja, die folgenden beiden Sätze gehören unbedingt zusammen.

          Ich benutze LLMs nur sehr selten[...]

          Zu allem Überfluss benutze ich die LLMs lokal auf dem Notebook[...]

          Das klingt für mich nach "ich mach nur ganz selten Urlaub in Italien, weil das einzige Fortbewegungsmittel, das ich nutze, mein Fahrrad ist"...

          1. Hallo

            Ja, die folgenden beiden Sätze gehören unbedingt zusammen.

            Ich benutze LLMs nur sehr selten[...]

            Zu allem Überfluss benutze ich die LLMs lokal auf dem Notebook[...]

            Das klingt für mich nach "ich mach nur ganz selten Urlaub in Italien, weil das einzige Fortbewegungsmittel, das ich nutze, mein Fahrrad ist"...

            Wieso? Diverse LL-Modelle lassen herunterladen, um sie lokal zu betreiben. Und das aus gutem Grund, die Betreiber öffentlich betriebener LLM-Services nicht mit Daten zu füttern. Dass ein Notebook technisch nicht unbedingt die beste Plattform ist, sei dahingestellt.

            Ist – um dein Bild zu bemühen – halt nur ein langsameres Fortbewegungsmittel. 🤷‍♀️

            Tschö, Auge

            --
            „Habe ich mir das nur eingebildet, oder kann der kleine Hund wirklich sprechen?“ fragte Schnapper. „Er behauptet, nicht dazu imstande zu sein“ erwiderte Victor. Schnapper zögerte (…) „Nun …“ sagte er schließlich, „ich schätze, er muss es am besten wissen.“ Terry Prattchett, Voll im Bilde
            1. Hi there,

              Ja, die folgenden beiden Sätze gehören unbedingt zusammen.

              Ich benutze LLMs nur sehr selten[...]

              Zu allem Überfluss benutze ich die LLMs lokal auf dem Notebook[...]

              Das klingt für mich nach "ich mach nur ganz selten Urlaub in Italien, weil das einzige Fortbewegungsmittel, das ich nutze, mein Fahrrad ist"...

              Wieso? Diverse LL-Modelle lassen herunterladen, um sie lokal zu betreiben.

              Ja eh. Aber das macht man normalerweise mit einem Rechner mit mind. 64G RAM und 16 G VRAM aufwärts. Zumindest wenn man flüssig arbeiten will.

              Und das aus gutem Grund, die Betreiber öffentlich betriebener LLM-Services nicht mit Daten zu füttern.

              Naja, zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Aber ich räume selbstverständlich ein, daß eine gesunde Paranoia diesbezüglich sehr vom Gegenstand der Kommunikation abhängen kann. Wenn ich KI als Programmierunterstützung verwende ist mir dieser Punkt beispielsweise völlig wurscht.

              Dass ein Notebook technisch nicht unbedingt die beste Plattform ist, sei dahingestellt.

              Das könnte man jetzt als Lehrbeschreibung für den Begriff "Euphemismus" verwenden...😉

              1. Hallo

                Dass ein Notebook technisch nicht unbedingt die beste Plattform ist, sei dahingestellt.

                Das könnte man jetzt als Lehrbeschreibung für den Begriff "Euphemismus" verwenden...😉

                naja, da gibt es schon ein paar fette Brocken:

                Alienware 18 Area-51 Gaming Laptop 18.411,68 €

                Hardware Prozessor: Intel® Core Ultra 9 Prozessor 290HX Plus (24 Cores, 36 MB Cache, 2,7 GHz bis 5,5 GHz)
                Betriebssystem: Windows 11 Home
                Sprachen des Betriebssystems: Englisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch
                Grafikkarte: NVIDIA® GeForce RTX™ 5090, 24 GB GDDR7
                Arbeitsspeicher: 64 GB, 2 x 32 GB, DDR5, bis zu 6.400 MT/s
                Storage: 12 TB M.2 2280 RAID 0 (3 x 4 TB) TLC NVMe M.2 PCIe Gen 5 SSD
                Displays: 18", WQXGA, 300 Hz, 500 cd/m², 100 % DCI-P3, Advanced Optimus, ComfortView Plus, G-SYNC, FHD-Kamera
                Tastatur: Tastatur mit AlienFX-RGB-Einzeltastenbeleuchtung – Deutsch
                Wireless: Intel® Killer Wi-Fi 7 BE1750 (2x2 320 Hz) MIMO 802.11be Wireless LAN und Bluetooth 5.4
                Primärbatterie: 6-Zellen-Akku, 96 Wh (integriert)
                Netzteil: 360-W-Adapter für Small Form Factor
                Kamera: 1080p (FHD) @ 30 fps UVC-konform, FHD/IR-Kamera

                Vielleicht nicht ganz so leistungsstark wie ein Server, aber so teuer 😀

                Gruß
                Jürgen

                1. Hi there,

                  Vielleicht nicht ganz so leistungsstark wie ein Server, aber so teuer 😀

                  Meine Fresse - wer kauft so was? Aber gut zu wissen - falls ich einmal einen Abschreiber brauche...😉

                  1. Hallo,

                    Meine Fresse - wer kauft so was? Aber gut zu wissen - falls ich einmal einen Abschreiber brauche...😉

                    Leonard Hofstadter und Sheldon Cooper.

                    Gruß
                    Jürgen

                    1. Hi there,

                      Meine Fresse - wer kauft so was? Aber gut zu wissen - falls ich einmal einen Abschreiber brauche...😉

                      Leonard Hofstadter und Sheldon Cooper.

                      Ich vermute einmal, wenn ich Dich jetzt frage, wer diese beiden sind, geht dieser Thread ewig weiter. Ich nehm's einfach so zur Kenntnis und erwarte mir keine Antwort...😉

                      1. Hallo,

                        keine Antwort...😉

                        sind beide über die Wikipedia zu finden als fiktive Charaktere. Das lässt vermuten, dass der Laptop auch fiktional ist. schade...

                        Gruß
                        Kalk

                        1. Hallo,

                          die beiden haben in der TV-Serie oft an einem Alienware-Laptop gesessen.

                          Das gepostete Model habe ich bei Dell online konfiguriert, dabei immer die teuerste Option gewählt.

                          Gruß
                          Jürgen

                          1. Hallo JürgenB,

                            und vermutlich verbrennt das Teil Dir die Beine, wenn Du es als LAPtop verwendest. Diese Beschreibung klingt nach einer höllischen Leistungsaufnahme.

                            Übrigens kannst Du noch ein Schüppchen auf den Preis auflegen, wenn Du Win11 Pro kaufst.

                            Rolf

                            --
                            sumpsi - posui - obstruxi
                            1. Hi,

                              und vermutlich verbrennt das Teil Dir die Beine, wenn Du es als LAPtop verwendest.

                              Das hört aber nach wenigen Minuten auf - wenn der Akku leer ist … 😁

                              cu,
                              Andreas a/k/a MudGuard

  3. Dieser Beitrag wurde gelöscht: kein Zusammenhang zum Blog-Artikel erkennbar
  4. Dieser Beitrag wurde gelöscht: Beitrag ist Spam.
  5. Dieser Beitrag wurde gelöscht: Der Beitrag ist unkonstruktiv oder provokativ und trägt zu einer Verschlechterung der Stimmung bei.
  6. Lieber Matthias,

    Ein Large Language Model, kurz LLM, macht zunächst etwas erstaunlich Einfaches:

    Es bekommt Text (den sogenannten prompt), zerlegt diesen in seine Bestandteile und berechnet, welches Token wahrscheinlich als Nächstes kommt.

    Ein Token ist dabei nicht unbedingt ein ganzes Wort. Das kann ein Wort, ein Wortteil, ein Satzzeichen oder auch ein Leerzeichen sein.

    schön dazu auch das Erklär-Video von der Maus (Link geht zu Youtube).

    Liebe Grüße

    Felix Riesterer

    1. Guten Morgen,

      schön dazu auch das Erklär-Video von der Maus (Link geht zu Youtube).

      Danke, schau ich mir heut Mittag an.

      Und auch dort sind Kommentare deaktiviert. (Ich möchte die KI-Serie möglichst von der üblichen Thread-Drift freihalten und trotzdem weiteren input erhalten.)

      Herzliche Grüße
      Matthias Scharwies